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13.07.2012
König setzt Sonderförderung für ERBA-Gelände durch
Schwarzenbach/Wald bekommt 3,5 Millionen Euro
Das bayerische Innenministerium bewilligte gestern auf Drängen des Landtagsabgeordneten Alexander König ein Sonderförderprogramm, unter anderem zur Revitalisierung des ERBA-Geländes in Schwarzenbach am Wald. Mit einer Fördersumme von 3,5 Millionen Euro handelt es sich um das größte, im Nachtragshaushalt beschlossene Projekt zur Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen in ganz Bayern.
„Ich bin sehr dankbar, dass der bayerische Innenminister Joachim Herrmann Wort gehalten hat und Schwarzenbach diese für die ganze Region so wichtigen Mittel ermöglicht hat“, so Alexander König.
Bereits seit 2003 nutzt die Rehau AG Teile des rund 17.000 Quadratmeter großen Areals der alten Weberei ERBA in Schwarzenbach am Wald als Lager. Bereits seit längerem bekundet das Unternehmen Interesse die Produktion dort auszubauen. Die dazu notwendige Sanierung und Umgestaltung des Geländes ist mit der Förderzusage nun in greifbare Nähe gerückt.
Die Stadt Schwarzenbach hatte bereits im März diesen Jahres zwei Millionen Euro zur Sanierung der Werkshallen in ihren Haushalt eingeplant. Das nun auch Mittel des Freistaats zur Verfügung stehen lässt Bürgermeister Dieter Frank einen Stein vom Herzen fallen. „Das Problem war immer, dass kein gängiges Förderprogramm des Freistaats auf unsere Lage zutraf. Mit dem Sonderförderprogramm stehen uns endlich auch diese Mittel zur Verfügung“, so Dieter Frank und dankt dabei insbesondere Alexander König. „Ohne seinen intensiven Einsatz in München wäre eine so hohe Förderung für uns sicher nicht möglich gewesen“, so Frank. Ein Dank, den Alexander König gerne an seinen Fraktionskollegen und bayerischen Innenminister Joachim Herrmann weitergibt. „Er hatte bei seinem Besuch versprochen sich persönlich für eine Förderung einzusetzen und er hat Wort gehalten“, so König.
Trotzdem tritt der Hofer Abgeordnete auf die „Euphorie-Bremse“. „Die Mittel sind bewilligt. Die Stadt und der Freistaat Bayern haben alle Hebel in Bewegung gesetzt um wieder eine Nutzung des ERBA-Geländes zu ermöglichen. Jetzt müssen die Nutzungs-Bedingungen zwischen der Stadt und der Rehau AG ausgehandelt werden“, erklärt König die weiteren Schritte. Denn nur mit einem entsprechenden Nutzer ergäbe die Sanierung der Industriebrache einen Sinn.
„Wir haben hier die seltene Chance eine riesige Industriebrache wieder zum Leben zu erwecken. Hoffentlich bleibt diese Chance nicht ungenutzt“, so König abschließend.