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31.07.2012
Alexander König in Weißdorf zu Gast
Die Tour durch die Waldsteingemeinden führte Alexander König auch nach Weißdorf, wo er vor allem das persönliche Gespräch suchte. „Für mich ist dieser direkte Kontakt sehr wichtig. In einem gemütlichen Gespräch in kleiner Runde erfahre ich immer am besten wo wir mit dem politischen Hebel ansetzen müssen“, so König.
Alexander König mit Sägewerk Inhaber Manfred Richter und Bezirkstagsvizepräsident Eberhard Siller an einer der großen Sägen.
Die Tour durch die Waldsteingemeinden führte Alexander König auch nach Weißdorf, wo er vor allem das persönliche Gespräch suchte. „Für mich ist dieser direkte Kontakt sehr wichtig. In einem gemütlichen Gespräch in kleiner Runde erfahre ich immer am besten wo wir mit dem politischen Hebel ansetzen müssen“, so König.
Erste Hinweise dazu bekam Alexander König, gemeinsam mit dem Bezirksratsvizepräsidenten Eberhard Siller, bei der Besichtigung des Sägewerks Richter in der Gemeindemitte. Inhaber Manfred Richter führte die beiden Politiker persönlich durch seinen Betrieb und berichtete über die Höhen und Tiefen der Sägewerker. So habe man vor nicht allzu langer Zeit in eine neue Entrindungsmaschine investiert, deren Computer automatisch den Zustand und die Maße des Holzstamms ausmessen könne. Dadurch kann der Computer sofort die Eignung des Holzes für verschiedene Endprodukte feststellen und die Stämme zuordnen. „Ohne eine staatliche Wirtschaftsförderung wäre diese Investition noch nicht möglich gewesen“, erklärt Manfred Richter. König machte darauf Aufmerksam, dass die Fortsetzung der Förderung von Investitionen gewerblicher Betriebe über 2013 hinaus noch keineswegs gesichert sei. „Die Fördergebiete und Kulisse wird derzeit neu verhandelt. Auf Grund unserer vergleichsweise sehr guten Arbeitsmarktdaten kann keineswegs vorausgesagt werden, ob unsere Region ab 2014 noch Fördergebiet sein wird“, so König. Trotzdem kämpft er gemeinsam mit der CSU-Landtagsfraktion um eine Fortsetzung der Förderung. „Es kann nicht sein, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zu Höchstfördergebieten überhaupt keine Förderung mehr erfolgt. Diesen Rückschrtitt müssen wir vermeiden“, sagt König und baut dabei auf die Bundesregierung.
Eine Warnung, die König auch bei einem Betriebsbesuch bei der Müller-Zell GmbH in Weißdorf anbrachte. Geschäftsführer Andreas Heydasch machte deutlich, dass eine Investition nur dann sinnvoll sei, wenn sie sich auch ohne Förderung armortisiere. Er verwies auf die Übernahme der Schweizer Weberei Weisbrod. Dort hat man die komplette Produktion abgebaut und nach Weißdorf verlagert. „Die Schweizer Unternehmen bieten eine sehr hohe Qualität an, konnten jedoch wegen des hohen Wechselkurses letztlich nicht mehr konkurrieren“, so Heydasch zur Übernahme. Alexander König zeigte sich erfreut über das Wachstum des Unternehmens und konnte sich im direkt an die Fabrik anliegenden Werksverkauf gleich selber von der Qualität der Produkte überzeugen. „So einen riesen Verkauf mit Gardinen, Stoffen und Deko-Artikeln jeder Art in sehr guter Qualität zu günstigen Preisen muss man erst mal finden. Hier profitieren definitiv auch die Einheimischen“, lobt König nach dem Besuch.
Beim anschließenden Bürgerempfang in der Fahrzeughalle der Weißdorfer Feuerwehr warb Alexander König noch einmal für die Stimmkreisreform. „Die Reform ist unausweichlich. Es führt gesetzlich kein Weg daran vorbei“, so König. Die Reform erweise sich jedoch als Glücksfall für den Landkreis Hof. „Endlich werden Stimmkreis und Landkreis wieder deckungsgleich. Für uns ist das ein echter Gewinn“, sagt Alexander König. Neben der Stimmkreisreform hatten die Weißdorfer aber auch zahlreiche Anliegen an den Landtagsabgeordneten. Die Diskussion drehte sich dabei von einer besseren Förderung des Ehrenamts, über eine mögliche Ortsumgehung bis hin zum kommunalen Finanzausgleich. Alexander König versicherte, dass er immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Weißdorfer haben werde.