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13.08.2012

König lobt Miteinander im Diakoniewerk Martinsberg

Alexander König besucht das Hospiz in Naila

„Die Menschen in einer familiären Atmosphäre auf ihrem letzten Weg begleiten“ – das ist das Ziel des Hospiz in Naila erklärt der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Martinsberg Karl Bayer dem Hofer Landtagsabgeordneten Alexander König bei dessen Besuch.

Hospizleiterin Christine Andrä zeigt mit Karl Bayer (rechts) Alexander König den Wohnbereich des Hospiz.
Das Hospiz in Naila bietet dabei unheilbar kranken Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens die notwendige Pflege. „Im häuslichen Umfeld ist der meist sehr hohe Pflegeaufwand oft nicht mehr zu leisten. Die Angehörigen haben es in dieser Situation auch so schon schwer genug“, sagt Hospizleiterin Christine Andrä. Bis zu acht Gäste finden gleichzeitig im Nailaer Hospiz Platz.
Den CSU-Abgeordneten Alexander König beeindruckte beim ausführlichen Rundgang neben der sehr schönen Anlage die Weitsicht, die bei der Planung zu Grunde gelegt worden ist. So wurde beispielsweise ein vergrößertes Zimmer gebaut, indem auf Wunsch eine ganze Familie Platz finden kann. „Die Angehörigen übernachten sehr oft hier. Wir stellen in den Zimmern dann Liegen zu“, erklärt Andrä die Größe des Raums.
Auch bei der Finanzierung lobte der Abgeordnete den Mut des Diakoniewerk Martinsberg und ihres Vorstandsvorsitzenden Karl Bayer. Denn neben den hohen Investitionskosten, insgesamt drei Millionen Euro für betreutes Wohnen und Hospiz zusammen, sind auch die laufenden Kosten nicht gedeckt. „Wir bekommen nur rund 90 Prozent der laufenden Kosten durch die Kranken- und Pflegekassen erstattet. Zehn Prozent werden durch den Träger, also die Diakonie übernommen“, so Bayer. Diese kämen vor allem durch Spenden zustande.
„Hier wird von allen Seiten, sei es der Träger, seien es die Mitarbeiter oder die vielen ehrenamtlichen Helfer des Hospizvereins mit großem Engagement Menschen in ihren schwersten Stunden geholfen. Das verdient größten Respekt“, resümiert Alexander König nach der Führung.
Beim anschließenden Besuch des betreuten Wohnens in der benachbarten Villa Martinsberg hatte der Landtagsabgeordnete im hauseigenen Café zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die rund zwanzig Hausbewohner hatten so die Gelegenheit direkt mit Alexander König ins Gespräch zu kommen und ihn ausführlich zu seiner Arbeit in München zu befragen. Auch zu politischen Themen, wie der Euro Rettung oder dem demographischen Wandel in der Region, hatten die Damen und Herren viele Fragen.
Der Hofer Abgeordnete zeigte sich über die enge Hausgemeinschaft sehr erfreut. „Es tut gut zu sehen, dass hier im Haus ein Miteinander herrscht und regelmäßige Treffen stattfinden. Die ausgesprochen nette Stimmung durfte ich heute selbst erleben“, dankte König nach seinem Besuch.