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Archiv

08.11.2011

Ehrenamtskarte des Freistaats Bayern

„Bürgerschaftliches Engagement findet vor Ort statt, deshalb liegt es im grundsätzlichen Interesse der Kreise und Kommunen dieses Engagement entsprechend zu fördern“, macht der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König deutlich. König begrüßt das freiwillige Angebot der Ehrenamtskarte des Freistaats Bayern an alle Landkreise und Kreisfreien Städte und freut sich, dass bayernweit bereits rund 30 Kommunen dieses Angebot angenommen haben und viele weitere Interesse bekundet haben.

Der Landtagsabgeordnete vermutet, dass sich die Verwaltung des Landkreises Hof noch nicht genau mit der Ehrenamtskarte auseinandergesetzt hat. Dass „die ganze Arbeit und alle Kosten beim Landkreis blieben“ wie kürzlich von Seiten des Landratsamtes gegenüber der Frankenpost geäußert wurde, ist nämlich schlichtweg falsch. Der Freistaat Bayern stellt den Landkreisen und Kreisfreien Städten eine Anschubfinanzierung in Höhe von 5000 Euro zur Verfügung. Außerdem übernimmt das Land die Herstellung und Personalisierung der Karte. Auch die wichtige Öffentlichkeitsarbeit wird ebenso vom Freistaat finanziert wie eine Internetseite, auf der die beteiligten Kommunen ihre Angebote und Leistungen rund um die Ehrenamtskarte darstellen können. Mit der Ehrenamtskarte erhalten alle Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig und unentgeltlich für ihre Mitmenschen einsetzen, auch ein „Dankeschön“ von ihrem Bundesland. Der Freistaat Bayern belohnt das Engagement mit Vergünstigungen bei seinen Einrichtungen: zum Beispiel den bayerischen Schlössern, den staatlichen Museen sowie der bayerischen Seenschifffahrt. Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Landkreise und Kreisfreien Städte dazu durchringen können, dieses Angebot in Form der Ehrenamtskarte an ihre engagierten Vereinsmitglieder weiter zu geben. Auch die Forderung nach einer „vernünftigen Absicherung der freiwilligen Helfer bei Haftungsrisiken und Schadensfällen“, die kürzlich in der Frankenpost geäußert wurde, ist seit April 2007 bereits erfüllt. Der Freistaat Bayern hat mit der Bayerischen Ehrenamtsversicherung einen Sammelversicherungs-Vertrag im Unfall- und Haftpflichtbereich abgeschlossen, der für alle Ehrenamtlichen antrags- und beitragsfrei ist. Die Kosten trägt der Freistaat. Im Oktober 2007 wurde außerdem die Entbürokratisierung der Vereinsarbeit in die Tat umgesetzt, wodurch für Ehrenamtliche eine Verbesserung im Steuerrecht realisiert wurde, zum Beispiel durch Einführung eines Steuerfreibetrages in Höhe von 500 Euro, einer steuerfreien Übungsleiterpauschale von 2100 Euro und einem unbürokratischen Spendennachweis für Spenden bis 200 Euro. „Ich würde mich für die Ehrenamtlichen im Hofer Land freuen, wenn sich auch der Landkreis Hof zur Einführung der Ehrenamtskarte durchringen könnte und das Angebot des Freistaates Bayern seinen engagierten Bürgern zur Verfügung stellt, wie es im Landkreis Wunsiedel bereits mit sehr guten Erfahrungen geschieht“, hofft Landtagsabgeordneter Alexander König und steht für weitere Informationen und Hilfestellungen ebenso wie das Bayerische Sozialministerium gerne zur Verfügung.