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24.10.2019
„Täglich im Glück“ - Alexander König besucht Sauerkrautfabrikation
Sauerkraut kommt in fast jedem oberfränkischen Haushalt und Gasthaus regelmäßig auf den Tisch. Dass es das Kraut jedoch nicht nur aus der Dose sondern auch frisch vorbereitet bei mehreren Sauerkrautfabrikationen in der Region und bei Metzgern und Gemüsehändlern zu kaufen gibt, weiß nicht jeder.
Alexander König ging dem „Geheimnis“ des frischen Sauerkrautes nach und besuchte „Glück‘s Sauerkrautfabrikation“ in Feilitzsch.
v.l. CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König, Emil Albrecht von der CSU Feilitzsch-Zedtwitz und Gemeinderat sowie Mitglieder der Unternehmerfamilie Nadine Bauerfeind, André Bauerfeind und Edgar Rauh.
Das Familienunternehmen gibt es schon seit fast 100 Jahren und betreibt neben der Sauerkrautherstellung auch noch einen Tante-Emma-Laden in der Ortsmitte. Die Inhaberin Ursula Rauh verkauft mit ihrem Mann Edgar, ihrer Tochter Nadine Bauerfeind und deren Ehemann André sowie 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr mehrere hundert Tonnen Kohl, der in Deutschland angebaut und in Feilitzsch zu Sauerkraut veredelt wird. Mit viel Handarbeit und Liebe wird das Gemüse Woche für Woche geputzt, geschnitten, gestampft, gewürzt und zum Gären etwa zwei Wochen gelagert, bevor es zu den Kunden kommt. Alexander König zeigte sich bei der Besichtigung der Räume sehr interessiert und lobte die ständige Weiterentwicklung und den hohen Qualitätsstandard des Betriebes. Die Abnehmer für das Glück‘s-Sauerkraut kommen hauptsächlich aus dem Frankenwald und dem Erzgebirge, reichen aber auch von Bamberg bis Dresden. Der Mauerfall von vor dreißig Jahren kam dem Geschäft zugute, jedoch merkt die Familie auch den Rückgang der Speisegaststätten in der Region deutlich. Zudem bringt André Bauerfeind besorgt an: „Es ist traurig, dass die Preise für Lebensmittel in Deutschland so niedrig sind. Wir sollten diese wieder deutlich mehr wertschätzen.“ Auch der persönliche Kontakt zu den Kunden und den Menschen im Allgemeinen dürfe nicht durch das Internet verloren gehen. Beides müsse gepflegt werden.

„Solche Familienunternehmen, die mit Herz und Verstand generationenübergreifend zusammenarbeiten und mit vernünftigen Zielen die Zukunft planen, bereichern unser Hofer Land ungemein,“ stellt König fest und wünschte der Familie und dem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel „Glück“.